Es mag sein: die Welt, wie sie uns in ihren Gestaltungen und Farben begegnet, ist Schein, Wesen und Wirkendes liegt dahinter. Es gibt jedoch die Möglichkeit den Schein anzunehmen und durch sein Begreifen zu jenem Wirkenden durchzustossen und durch das Gestalten diese Kräfte zu verstehen.

Wir Menschen sind gestaltende Wesen. Leben wir mehr die Suche nach echten Formen und wahrer Farbgebung – nicht rasch erledigt und oberflächlich effektvoll – finden wir zu einer stillen ruhigen Erfüllung. Hier können wir aus der Natur und ihren Vorgängen unendlich viel lernen.

Das Bilden wird ein beinahe meditativer Vorgang, ein Dienst an den Farben,
ein Dienen – auch wenn dieser Begriff in unserer Zeit des Schnäppchenhaschens weit entfernt liegt vom allgemein gültigen Geld verdienen, arbeiten genannt. Tatsächliches Arbeiten ist hart, pausenlos, stark, froh, heiter.